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MANIFEST – ANKUENDIGUNG

Kanonischer Besuch oder pharisäischer Inquisitionsgericht?

Die wollen die Kirche zerstören und dies können wir nicht zulassen!

“Ach, laß mich rufen überall: Feuer! Feuer! Feuer! Zu Hilfe! Zu Hilfe! Zu Hilfe! Feuer im Hause Gottes! Feuer in den Seelen! Feuer bis ins Heiligtum! Zu Hilfe unserem Bruder, den man ermordet! Zu Hilfe unseren Kindern, die man erwürgt! Zu Hilfe unserem guten Vater, den man erdolcht!”[1] sagte prophetisch Sankt Ludwig von Montfort, als sehe er die heilige Kirche in der heutigen Zeit.


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I. Einführung

Non possumus! Wir stehen vor einem neuen Kalvarienberg! Einem neuen Heilandsmörder! Die haben Christus gekreuzigt und jetzt kreuzigen sie die Kirche! Wir können nicht die Zerstörung der Heiligen Kirche dulden!

Wir rufen die Seelsorger zusammen! Wir rufen zusammen “alle guten Priester auf der ganzen Welt, mögen sie mitten im Kampfe stehen oder sich aus dem Handgemenge in die Wüsten und Einöden zurückgezogen haben; o dass doch alle guten Priester kommen und sich mit uns vereinigen möchten”. [2]Wir rufen alle guten Bischöfe und Kardinäle zusammen, auserwählte Hirten von Jesus Christus, dessen Heiliger Namen nicht leugnen dürfen! Mögen sie die zahlreiche Gläubigen verteidigen, die ohne den Kompass der Wahrheit, sich in der Gefahr des Sinkens in diesem Ozean von Fehlern und Schrecken befinden …

Wir rufen auch die Intellektuelle, die Schriftsteller und alle Künstler auf! Wir rufen alle Gläubigen auf! Die fromme Christen jedes Alter, kommen Sie zusammen! Um an diesen Kreuzzug des Gebets und der Aktion zugunsten der Kirche teilzunehmen!

Es gibt keine Zweifel! Wir werden auf Basis von Gewissheiten handeln! Es ist Zeit, kindliche zu widerstehen, aber zu widerstehen! Für viel, viel, viel weniger, widerstand Paulus im Gesicht (vgl Gal 2, 11) vor Peter! Lassen wir unsere Augen offen und nicht auf die Schreie Gottes taub sein: “Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht” (Hebräer 3: 7-8)!

Und, wie Johannes Paul II sagte: “Habt keine Angst!”[3] Paul VI erklärte, dass “der Rauch Satans ist in den heiligen Ort eingedrungen!”[4] Benedikt XVI, noch bei uns, kündigte an, dass die “Diktatur des Relativismus”[5] schon eingeführt worden war!Estandarte mar 2

Das ist es, was wir ausrufen! Wir, die Mitglieder der Herolde des Evangeliums, Dissidenten von der glorreichen und störenden TFP – Brasilianische Gesellschaft zur Verteidigung der Tradition, der Familie und des Privateigentums -, wir definieren uns selbst mit den Worten unseres Vaters und Gründers, Herr Prof. Dr. Plinio Corrêa de Oliveira[6] als die, die vor Baal nicht beide und nicht ein einziges Knie beugen! Wir, die das Gesetz Gottes in Bronze in unsere Seelen geschrieben haben, und nicht zulassen, dass die Lehren dieser Welt ihre Irrtümer diese Bronze aufprägen, der die Erlösung geheiligt hat.

Wir wollen hier ein Wort an die Katholiken der ganzen Welt sagen, die auf die Situation unserer Mutter, die Heilige Katholische Kirche, ratlos sind. Wir wissen, dass überall den Menschen des Wohlgefallens, die die Lehren von Christus wirklich lieben, mehrere Fragen entstanden sind: Wie sollten wir die zweifelhaften Worte von Francisco – zum Beispiel in Ihrem Dokument Amoris Laetitia – mit der Lehre vereinbaren, die die katholische Kirche immer im Katechismus, aus der Kanzeln und in den Beichtstühlen uns gelehrt hat?

Und, um über Fakten zu sprechen, wie könnten wir akzeptieren, um nur einige Beispiele zu nennen, dass ein Kardinal – der Italiener Francesco Coccopalmerio – nicht wüsste, dass sein Sekreter Sex-Orgien in päpstlichem Kirchenstaat organisierte, mit grassierendem Drogenkonsum? Oder was ist mit der Wahl eines Homosexuellen zu denken, als Leiter der Casa Santa Marta im Vatikan? Was wird aus der Wohnungen für die Kardinäle und die römische Kurie?

Außerdem, wer kann glauben, dem Franziskus es nicht bewusst war, die Anschuldigung von Pädophilie gegen Kardinal Pell in Australien, als Franziskus ihn als Verantwortlicher für Finanzen des Heiligen Stuhls ernennt hatte? Und was über die Erhebung zum Kardinal eines Erzbischofs, Msgr Jean Zerbo, zu akzeptieren, verstrickt in einem Finanzskandal, mitten im Pontifikat der Armut und der Entbehrung? Und die Ernennung als Sekretär der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens eines Franziskaner – jetzt Erzbischof, Mons. José Rodriguez Carballo – der den Orden vom Heiligen Franziskus in Italien beinahe ruiniert hat?

Viele andere Fragen tauchen auf, die scheinbar ohne Antwort bleiben sollen… Und während der Zweifel gegen den Glauben sich vom Stuhl Petri aus in der ganzen christlichen Welt verbreiten, mit seinem Ursprung in dem, was der Lehrstuhl der Wahrheit sein sollte, der sogenannte “Papst der Barmherzigkeit” vergisst die die für Kirche tatsächlich leiden, und öffnet die Türen der Kirche zu den Feinden des Glaubens und bereitet einen pharisäischen Besuch, mit dem Namen “kanonischen”, um die Herolde des Evangeliums zu vernichten. Den Promotoren des Besuchs richten wir eine von vielen Fragen: Wo Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit fehlt, kann Gerechtigkeit gelten?

Achtung! Es ist Zeit, die Handlung zu entlarven, die seit langem zur Entstellung und Zerstörung des mystischen Leib Christi, die Heilige Katholische, Apostolische und Römische Kirche geplant war! Man schießt auf die Herolde, aber es ist tatsächlich die katholische Kirche, was man zu zerstören versucht! Um das zu beweisen, lassen wir uns ein wenig die Geschichte dieser Institution ansehen und neue Fragen stellen…

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II. Was geschah nach dem Tod von Plinio Corrêa de Oliveira?

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Nach mehr als zwanzig Jahren, kann man ohne Zweifel sagen, dass die Katholische Kirche mit etwa Besorgnis beobachtet hatte, eine diskrete, aber sehr konkrete interne Dichotomie in der von Prof. Plinio Corrêa de Oliveira gegründet Gruppe: auf der einen Seite, eine spürbare Spiritualität, die etwas in der Art einer religiösen Ordnung ankündigte. Auf der anderen Seite eine intellektuelle Bewegung, ein Club des Gedankens und des deutlich rechtsgerichteten politischen Handelns.

Auf beiden Seiten respektable Werte. Allerdings besorgte sich die katholische Hierarchie nicht mit Werten, denn diese sind immer gut: Wichtig war es zu wissen ob die neue Institution, voller Kraft und Stärke, anziehend und zugleich einschüchternd, im Schiff Petri war, oder nur in seiner Nähe, den Flutwellen und Stürmen ausgeliefert, und ohne einen erfahrenen Kapitän als Steuermann…

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Aber die Institution von Plinio Corrêa de Oliveira spaltete sich kurz nach seinem Tod, und ein Jünger, João Scognamiglio Clá Dias, gründete eine neue Bewegung in authentischen Interpretationen der Lehre und guten Tendenzen des Zweiten Vatikanischen Konzils tief eingewurzelt. So entstanden die Herolde des Evangeliums, dessen Handel und Charme eroberte unzählige Anhänger und wuchs mit einer selten zuvor gesehenen Schnelligkeit; all dies zum Anerkennung der Herolde von Johannes Paul II geführt hat; die erste private Vereinigung päpstlichen Rechts des dritten Jahrtausends.

Wussten nicht, der polnische Papst, sein Kardinalstaatssekretär und Msgr. Giovanni D’Ercole – damals capo ufficio der Sektion für Allgemeine Angelegenheiten des Vatikanischen Staatssekretariats – (der denkwürdige Koordinator der päpstlichen Zustimmung) was sie taten, bei der Einführung der Herolde des Evangeliums in die Kirche?

Aber nach João Paulo II, bestieg den Papststuhl Benedikt XVI: diskreter und durchdringender, leiser, aber aktiver Stratege, Theologe des Gleichgewichts und Präzision. Bei einem Besuch in Brasilien, stand er “einem starken Wachstum der Sekten, oft sehr irreführend, denn im Wesentlichen, Reichtum und äußerem Erfolg versprachen” [7] gegenüber. Aber es war nicht nur das, was er gesehen hat. In seinem einfühlsamen Buch, voller Zartgefühl – Licht der Welt – Papst Ratzinger hat in diesem Schwellenland, “große katholischen Erweckungen, eine dynamische Aufblühen der neuen Bewegungen, wie zum Beispiel, die Herolde des Evangeliums”[8] festgestellt.

Sicherlich studierte er eingehend die Vergangenheit und die Leistungen der Herolde des Evangeliums, um sie zu zitieren – es war in der Tat die einzige Organisation, die er in seinem Buch genannt hat – als “junge Menschen voller Begeisterung, weil in Christus der Sohn Gottes erkannt haben, und haben den Wunsch, mit Eifer Ihn in der Welt zu verkündigen”.[9]

Oder haben vielleicht, der Papst Emeritus mit seinem Kardinal Franc Rodé – damals der Präfekt der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens – oberflächlich die Arbeit der Herolde und den Lebenslauf von Mons João Clá analysiert, dessen untadeliges Leben verdienten der beiden vom ihm gegründeten Gesellschaften des apostolischen Lebens eine in Rekordzeit erreichte Anerkennung? Hätten Sie ihn für nichts den Titel des Ehrenkanonikus der päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore in Rom sowie die ehrenvolle Medaille “Pro Ecclesia et Pontifice” verliehen?

Die Ehrbarkeit der oben genannten Persönlichkeiten erlabt uns nicht, in dieser Hypothese zu glauben…

Dann kam das Ende des Pontifikats vom Papst Benedikt, durch ein Abdanken mit einzigartigen Wesenszügen nie zuvor in der zwei Jahrtausenden lange Geschichte der Kirche gesehen. Dann kommt schließlich Franciskus: Der Papst aus dem “Ende der Welt”, die junge Südamerika, die schaut nach Europa zu, als wäre sie eine ehrwürdige aber veraltete Seniorin.

Jorge Mario Bergoglio, mit seinem auffällig einfachen Stil beeindruckte die katholische und nichtkatholische Welt, bei der Entbehrung der päpstlichen Limousine, der päpstlichen Wohnung, der roten Schuhe, des goldenen Kreuzes, kurz, bei Entbehrung von fast alles… In der Loggia von Sankt Peter ließ sich nur einfach “Bischof von Rom” nennen. In einem kurzen Pontifikat, bejubelte ihn die Welt – leider nur die Welt! – als einen Mann für unsere Zeit…

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III. Das Pontifikat von Franciskus und die Haltung der Herolde des Evangeliums

Ernsthaft analysieren wir die Leistung der Herolde des Evangeliums im laufenden Pontifikat und finden wir keine Kritik, keine Andeutung dagegen, auch wenn die Ultra-Konservativen murrten gegen den Entbehrungsgeist von Franciskus oder erschauderten bei Aussagen, die die frommen Ohren weh tun. Niemals äußerten die Herolde jeden Wunsch “aus der Reihe zu steigen”.

Im Gegenteil, verhielten sie sich wie die guten Söhne Noahs, die vorzogen lieber die Blöße seines Vaters zu bedeckten als ihn anzugreifen, selbst im Angesicht von Haltungen, die Zwietracht unter der angeblich treueren Verwandtschaft verursachen könnte. Auch wenn einige Kardinäle – die Deutsche, Walter Brandmüller und Joachim Meisner, der Italiener Carlo Cafarra und der Amerikaner Raymond Burke – Zweifel vor ihm und vor der Welt an seinem berühmten Dokument Amoris Laetitia zeigten, hatten die Herolde Gewissheiten, und Gewissheiten auf schwerwiegenden Fakten basiert, haben aber nicht den Kurs geändert.

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Und so schien alles sehr ruhig, bis plötzlich die sehr angesehene Arbeit der Herolde, von der Kirche selbst in der ganzen katholischen Welt gelobt, voll eingesetzt in Aktivitäten der Evangelisierung mit zahlreichen Früchten, geht das Risiko zu ihrer Fähigkeit das Gute zu tun, auch durch das Heilige Stuhl der Wahrheit behindert zu sehen, ohne das so viel geprotzte Jubiläum der Barmherzigkeit zu spüren, dessen tatsächliche Auswirkungen noch vollkommen unbekannt sind. Werden die Herolde des Evangeliums in das Feuer des Campo de’Fiori geworfen werden, durch eine moderne Inquisition, eine pharisäische Inquisition ohne Glaube, ohne Gesetz und ohne treue Lehre? Eine Inquisition die Urteil ausspricht, Arm in Arm mit Journalisten, die die Höhe erreicht haben, wenn sie sagten, dass die Herolde seien Satanisten und plotten den Tod von Franciskus.

Bestätigung eines nächsten kanonischen Besuchs bei den Herolden des Evangeliums hat den Zusammenhalt dieser Institution, vom unersetzlichen und unterwürfigen Charisma von Msgr. João Clá seit Jahrzenten so hart erkämpft, zersplittert.

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IV. Grundlagen für einen inquisitorischen Prozess gegen die Herolde des Evangeliums

Worauf begründet sich dieser “kanonische” Besuch bei den Herolden des Evangeliums? Auf einer böswilligen Anzeige in Zusammenhang mit dem Engagement, Fleiß und Großzügigkeit von Priester der Institution, die selbstopfernd nie bezweifelt haben, den Menschen in Not beizustehen, von denen heute so viel die Rede ist: “Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden” (Matthäus 5: 7). Priester die die bestürzten und leidenden Menschen trösteten, gesegnet haben und Gebete gesprochen haben, mit der karitativen Absicht, die Krankheiten zu heilen. So hat die Kirche immer getan, nach den Anweisungen des göttlichen Heilands: “Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzigen, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben!”  (Mt 10: 8)

Als Kinder um seinen geistigen Vater, trafen sich die Herolde Priester ganz entspannt in Versammlungen mit dem Gründer zusammen, in einem warmen und intimen Austausch von Erfahrungen von Heilungssegen wo Berichte von Erfahrungen vorgelesen worden waren, um die beobachteten Phänomene theologisch zu untersuchen. Und jeder weiß oder sich vorstellen kann, was alles in der Austreibung von bösen Geister zu hören ist… Es ist nichts anders als das ungewöhnlichste und absurdeste Aussehen. Einige Sitzungen wurden auf Video aufgezeichnet, ohne die Absicht der Offenlegung.

Und während die Herolde seine barmherzige Tätigkeit des Anziehens der Welt an die Kirche durch die Verbreitung von Schönheit und Wahrheit in verschiedenen missionarischen Bereichen entwickelten, – Gemeinden, Pfarreien, Krankenhäusern, Schulen, Massenmails… – kriminelle Hände hatten den Inhalt der Aufzeichnungen böswillig und inkonsequent für ein Publikum offengelegt, das zum größten Teil über keine ausreichend theologischen Kenntnisse verfügen, um sich über den Inhalt ein vertieftes Urteil zu bilden. Nichts leichter, somit Verwirrung in ihren Köpfen zu schaffen.
So wurde das Recht auf Privatsphäre dieser Institution verletzt. Die Gesetze der modernen Welt betrachten diese Verletzung wie ein Verbrechen, dass ein großes Strafverfahren verdienen. Und es ist von dieser kriminellen Verletzung aus, dass die “bergoglianische Barmherzigkeit” soll Gerechtigkeit üben …

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V. Wer sind sie, um uns zu beurteilen? Wir schlagen andere kanonischen inquisitorischen Besuche vor…

Da die Herolde werden bald diesen Besuch erhalten, mit dem Ziel, durch kanonischen Gerechtigkeit gerichtet zu werden, schlagen wir auch andere ernsthafte und unparteiische Untersuchungen vor. Wir, die Mitglieder dieser Institution, belebt noch mit den kriegerischen Geist der TFP, bieten Hilfe und ergreifen wir die Initiative, einige Vorschläge aufzulisten, die die Medien bereits als sehr gültig angesehen haben. Allein die Aufzählung von einigen Nachrichten soll helfen zu beweisen, dass der Hauptplan hier ist eigentlich die Selbstzerstörung der Kirche.

Folgt:

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1. Besuche in den Diözesen von Brasilien

Erstens schlagen wir einige Besuche in brasilianischen Diözesen vor, wie São Paulo, Rio de Janeiro, Nova Friburgo, Joinville, Porto Alegre, unter anderem …

Wir glauben, dass es angemessen ist die Fragen zu erwähnen die in den Köpfen der Gläubigen über gewisse moralische Skandale schweben, dass die Medien erkunden wollten. Zum Beispiel, könnte jemand sagen welche Maßnahmen gegen den Priester von Joinville stattgefunden haben, der in dieser Stadt unter dem Vorwurf der Pädophilie verhaftet worden war?

Wäre es auch nicht sinnvoll, Erklärungen über die abscheulichen Einzelheiten eines weiteren Falles von Pädophilie, von einem katholischen Priester in Goias praktiziert, zu geben?

Aber nicht nur das moralische Verhalten der Priester betrachten. Wir werden gerecht sein, wenn wir auch den Episkopat analysieren. Ein erwähnenswerter Fall: der Papst hat den Rücktritt von Aldo di Cillo Pagotto, Erzbischof von Paraíba, für Pädophilie-Skandal angenommen!

Viele kanonische Besuche sollten in Brasilien stattfinden. Dies waren nur ein paar Vorschläge.

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2. Besuche in den Diözesen der Welt

In Amerika sollten auch einige Diözesen besucht werden. In Argentinien, das Land von Franciskus, könnte die inquisitorische Arbeit beginnen. Dort wurde die Heilige Kommunion an Paaren in bekanntem Stand des Ehebruchs gegeben.

Schon in der Alten Welt, die Probleme die eine kanonische Aktionen erfordern scheinen sich zu vermehren: in Sizilien wird die Absolution und Kommunion von Ehebrecher erfordert auf der Grundlage der Amoris Laetitia.

In Malta wird es nicht mehr der Ausdruck “Stand der Gnade” verwendet, wenn man vom sakramentalen Leben der Kirche spricht. Es sei nur wichtig, “im Friede mit Gott” zu sein – jeder nach seinem eigenen Gewissen, natürlich – um die Eucharistie zu empfangen. Und welche soll die Bedeutung dieses Ausdrucks sein, der in traditionellen oder modernen Katechismen nicht zu finden sind, als Bedingung für die Heilige Kommunion zu empfangen?

Zu Recht sagen einige, Amoris Laetitia hat die dogmatische Lehre geändert. Aber dann brauchen wir keine kanonischen Besuche mehr, sondern einen neuen Codex des kanonischen Rechtes und einen neuen Katechismus der Katholischen Kirche. Vielleicht würde es den Eindruck vermeiden, dass die Lehre Christi wird verändert oder dass offiziell eine neue Religion Satans gegründet wird. Immerhin, die “Entwicklung” der Lehre endet nicht hier…

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3. Besuch bei der Gesellschaft Jesu

Warum nicht auch einige religiösen Gemeinschaften zu besuchen? Wir könnten bei den Jesuiten beginnen, denn bei ihnen finden wir große “Fortschritte” in der Lehre. Während die Herolde von Pakt mit dem Teufel beschuldigt werden, der “schwarze Papst” – wie sein Vorgesetzter allgemein bekannt ist – sagt, dass der Teufel eine bloße symbolische Gestalt ist.

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4. Besuch bei der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens

Wir erwarten auch eine ausgewogene Untersuchung der wirtschaftlichen Verwaltung vom Bischof José Carballo, und vor allem eine detaillierte Untersuchung zu dem seltsamen Schicksal, dass dieser Franziskaner gab den Eigentümern der Gemeinde vom Heiligen Franziskus in der Stadt Rom. Und was zu sagen über die schlimmen Folgen des alkoholischen Verhalten des Präfekten dieser Kongregation, der brasilianische Kardinal João Braz de Avis? Es handelt sich um bekannte Wahrheiten in der Ewige Stadt und in Brasilien. Es ist besser, keine Einzelheiten zu erwähnen… jetzt.

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5. Besuch bei dem Päpstlichen Rat für die Interpretation von Gesetzestexten

Getreu der vom Papst Franziskus befürwortete Transparenz, betrachten wir auf gleiche Art und Weise interessant zu sein, einen kanonischen Besuch bei diesem Päpstlichen Rat, um das Verhalten seines Kardinalpräfekten, im Bezug der Aktivitäten seines Sekretärs zu untersuchen. Wie verlautet, unterbrach die päpstliche Gendarmerie neulich, in einer der offiziellen Wohnungen des Vatikans, eine Homosexuell Orgie, wo schwere Drogen verwenden worden waren. Einige Medien deuten sogar diskret auf die mögliche Anwesenheit des Kardinals in der Wohnung…

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6. Besuch bei der Päpstlichen Akademie für das Leben

In dieser Akademie, wäre es nötige die Kohärenz zwischen den Lehren und der Praxis zu überprüfen. Denn, was würde Johannes Paul II sagen, wenn er sehe, dass die Päpstlichen Akademie die Gender-Ideologie in seine eigene Verfassung eingeführt hat? Oder wenn Sie wüste, dass ein Mitglied derselben Akademie, Pater Maurizio Chiodi, die Euthanasie unterstützt? Und ein anderer, Nigel Biggar, die Abtreibung unterstützt? Und dass die kanadischen Bischöfe Abtreibungsorganisationen in Lateinamerika finanzieren?

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7. Besuch bei Casa Santa Marta

In der Casa Santa Marta, der Besuch sollte den mysteriösen Tod einer seiner Mitarbeiterinnen untersuchen, und dann die Ernennung eines Homosexuelles als Leiter der Residenz wo Franziskus lebt, versuchen zu verstehen. Und endlich, seine Ernennung auf eine wichtige Stelle in der Reform des IOR, der sogenannte Banco Vaticano. Gab es da irgend einen Grund dafür?

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8. Kardinalskollegium

Es wäre auch wichtig zu untersuchen, warum der Bischof Jean Zerbo ist Kardinal genannt worden, trotz der 15 Mio. € in seinem persönlichen Konto in der Schweiz. Dies ist unbedingt notwendig, den Ruf dessen zu verteidigen, der ihn ernannt hat, besonders, weil es nicht im Einklang mit seiner Ehe mit der “Dame Armut” steht.

Es wäre auch notwendig, den Fall von Kardinal Pell zu untersuchen, zuständig für die Finanzen im Pontifikat von Franziskus – zurzeit vielleicht der Nummer 3 im Vatikan – der die Heilige Stadt neulich verlass, um sich vor Gericht wegen sexuelles Missbrauchs von Minderjährigen in Australien zu verteidigen.

“Feuer, Feuer, Feuer!” “Feuer im Hause Gott!” Wir sind alle geneigt zu denken, dass Sankt Ludwig Maria Grignion von Monfort prophetisch dies alles gesehen hat, als er sein Flammengebet geschrieben hat.

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VI. Schluss: Motivationen unserer Manifest-Ankündigung

Man könnte fragen, was uns dazu führt, diese Ankündigung zu schreiben?
Unsere Antwort lautet: Die Liebe für die Heilige Kirche Gottes!
Ja! Bisher waren wir schweigend, weil wir dachten, dass unsere Zusammenarbeit mit der heiligen Hierarchie, zu denen wir die Früchte von wahren Bekehrungen durch unsere Tätigkeit dargebracht hatten, immer ihre Unterstützung finden würde und in die traurige Lage der Kirche ändern könnte.

Aber jetzt werden wir angegriffen, und unser Schweigen angesichts so viele Skandale wäre kriminell und würde beitragen, unzählige Seelen auf den Verlust des Glaubens zu treiben.

So erhöhen wir die Augen auf der Jungfrau Maria, der Mutter Gottes und Mutter der Kirche, auf Sankt Joseph, seinem glorreichen Patron und Beschützer, in dieser schrecklichen Krise. Und zusammen mit ihnen erheben zu Gott unseren ständigen Schrei: Steh auf Herr, und die Feinde deiner Kirche zerstreue (vgl. Ps 67,1), Steh auf Herr, warum scheinst Du zu schlafen? (vgl. Ps 43,24).

Steh auf Herr und erinnere Dein Versprechen, dass die “Mächte der Hölle werden sie (die Kirche) nicht überwältigen” (Mt 16, 18)! Steh auf Herr, damit es nur eine Herde gebe und einen Hirten! Steh auf Herr, gib, dass so bald wie möglich erfüllt wird das Versprechen von Deiner und unserer Mutter, in Cova da Iria: “Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren”.

Die Mitglieder der Herolde des Evangeliums, Dissidenten der TFP.


[1] GRIGNION VON MONTFORT, Sankt Ludwig Maria, Prophetisches Flammengebet zu Gott dem Vater

[2] Idem

[3] JOHANNES PAUL II, AM BEGINN DES PONTIFIKATS, 22/10/1978.

[4] PAUL VI, 29/6/1972.

[5] BENEDIKT XVI, GENERALAUDIENZ 5/8/2009 (); RATZINGER, Joseph. “Pro Eligendo Romano Pontifice”, 18/4/2005.

[6] Vgl. CORRÊA DE OLIVIERA, Plinio. Junto ao Presepe. In: O Legionário, ano XIX, N.750 (22/12/1946), S.2.

[7] BENEDIKT XVI. Luce del mondo. Il Papa, la Chiesa e i Segni dei tempi. Città del Vaticano: LEV, 2010, S.89.

[8] Idem, S.89.

[9] Idem, S.89-90.

 

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